Eidgenössischer Schwinger-Schnuppertag

Geschrieben von Schwingklub Wolhusen

Erfolgreiche Jungschwingerwerbung in Wolhusen

Knapp eine Woche nach dem Saisonhöhepunkt am Unspunnen-Schwinget war der in der ganzen Schweiz breit angelegte Schwinger-Schnuppertag ein Erfolg. Allein im Kanton Luzern schnupperten insgesamt 174 Knaben, davon 12 in Wolhusen.

«Gesucht: Der Schwingerkönig von 2031». Unter diesem Motto versuchten der Eidgenössische Schwingerverband gemeinsam mit der Migros am letzten Samstag möglichst viele Knaben für den Schwingsport zu begeistern. Knapp eine Woche nach dem Unspunnen-Schwinget in Interlaken war der Zeitpunkt für die nationale Werbeaktion ideal. Die Schnupperschwinger sowie deren Eltern folgten dem Aufruf. Allein im Kanton Luzern strömten 174 potentielle Jungschwinger an neun verschiedenen Standorten in die Schwinghallen und stiegen zum ersten Mal in die Schwinghosen. Dabei kamen die Interessierten auch erstmals in Kontakt mit den Klubverantwortlichen. Die neun Luzerner Schwingklubs liessen sich einiges einfallen. Nebst Wettbewerben, Geschenken und einem Imbiss, standen auch etliche Kranzschwinger und Eidgenossen im Einsatz. Sie zeigten den Buben ihre Schwünge, beantworteten Fragen und verteilten Autogramme.

Entlebucher und Wolhuser zufrieden

Von allen neun Luzerner Unterverbänden mobilisierte der Entlebucher Schwingerverband in der Schwinghalle Hasle mit 29 Schnupperschwingern wieder am meisten. Damit setzten die Entlebucher die sehr erfolgreiche Entwicklung der letzten Jahre fort. Mittlerweile zählt der Klub über 100 Nachwuchsschwinger in seinen Reihen. Der Schwingklub Wolhusen vermochte 12 Buben in die Schwinghalle Berghof Wolhusen zu locken. Für den flächenmässig kleinsten Schwingklub im Kanton Luzern trotzdem ein Erfolg. «Wir haben schon im Frühling einen Schnuppertag durchgeführt, der sehr erfolgreich war. Aus diesem Grund sind wir zufrieden», meinte Martin Wicki, Präsident des Schwingklubs Wolhusen. Auch der technische Leiter Nachwuchs des Luzerner Kantonalen Schwingerverbandes, Christian Durscher aus Rothenburg, zog eine positive Bilanz. «Es sind auf Kantonalebene ein paar Schnupperschwinger weniger als letztes Jahr, aber ich bin zufrieden. Die Werbewirksamkeit des Unspunnen-Schwinget ist leider nicht so stark wie bei einem Eidgenössischen Schwingfest», sagte Durscher. Aber wer weiss? Vielleicht ist am letzten Samstag der eine oder andere junge Wicki, Schurtenberger oder Suppiger zum ersten Mal in die Schwinghosen gestiegen.