38. Hallenschwinget Engelberg

Geschrieben von Erwin Schwarzentruber

Damian Egli verpasste Schlussgang knapp

Der Steinhuserberger Damian Egli stand am Hallenschwinget in Engelberg kurz vor dem Einzug in den Schlussgang, bis er vom späteren Festsieger Marco Rohrer zurückgebunden wurde. Nebst Damian Egli sicherte sich der Romooser Ueli Doppmann die zweite Auszeichnung für den Schwingklub Wolhusen.

Erwin Schwarzentruber

Der 38. Hallenschwinget in Engelberg endete mit einer Überraschung. Nicht einer der drei Eidgenossen Benji von Ah, Marcel Mathis oder Andi Imhof verliess den Engelberger Sporting Park als Festsieger, sondern der 29-jährige Marco Rohrer aus Kerns. Im Schlussgang besiegte er den Zuger Marcel Bieri in der fünften Minute mit Päckli am Boden. «Ich habe mit vielem gerechnet, nur nicht dass ich den Hallenschwinget Engelberg gewinne», freute sich der zwölffache Kranzschwinger. Bereits im zweiten Durchgang vermochte er dem späteren Schlussganggegner Marcel Bieri einen Gestellten abzutrotzen. «Dies war so etwas wie ein Weckruf für mich. Ich schwang anschliessend viel offensiver und mit mehr Risiko. Dass der Wettkampf dann so gut lief, hat mich überrascht», meinte der gelernte Schreiner und kurz vor dem Abschluss stehende Landwirtschaftsschüler.

Damian Egli gestoppt

Der 22-jährige Steinhuserberger Damian Egli lieferte bis zum vierten Durchgang einen starken Wettkampf ab. Nach der Startniederlage gegen den Obwaldner Eidgenossen Benji von Ah rollte er das Feld von hinten auf und besiegte nacheinander Lukas Vonlaufen, Koni Gut sowie Remo Wallimann. Im Duell um den Einzug in den Schlussgang musste er gegen den späteren Festsieger Marco Rohrer eine schmerzliche Niederlage einstecken. Beim Metallbauer war der Faden nun gerissen. Auch der letzte Kampf gegen den Zuger Armin Reichmuth ging verloren. In der Schlussabrechnung vermochte sich Egli aber dank seiner glänzenden Vorarbeit noch in den Auszeichnungsrängen zu klassieren. Die zweite Auszeichnung für den Schwingklub Wolhusen erkämpfte sich der 19-jährige Nichtkranzer Ueli Doppmann aus Romoos. Mit je drei Siegen und drei Niederlagen erfüllte er die Erwartungen. Nicht richtig auf Touren kam sein vier Jahre älterer Brüder Urs. Die Abschlussniederlage gegen den Nidwaldner Linus Fessler kostete ihn den Sprung in die Auszeichnungsränge.