94. Schwyzer Kantonales Schwingfest

Geschrieben von Erwin Schwarzentruber

Pirmin Egli und Roger Imboden mit Eichenlaub

Mit Pirmin Egli und Roger Imboden reihten sich zwei Schwinger vom Schwingklub Wolhusen am Schwyzer Kantonalen Schwingfest unter die Kranzgewinner. Den Festsieg holte sich der Schwyzer Spitzenschwinger Andreas Ulrich.

 

Das 94. Schwyzer Kantonale Schwingfest in Arth endete mit einem Favoritensieg. Der 31-jährige Forstwart Andreas Ulrich aus Gersau gewann das verbandseigene Kranzfest nach 2014 und 2016 bereits zum dritten Mal. Vor 3600 Zuschauern bezwang er im Schlussgang Andreas Höfliger, Feusisberg, in der vierten Minute mit Kurz/Fussstich. Für den vierfachen Eidgenossen war es der insgesamt achte Kranzfestsieg in seiner Schwingerlaufbahn. Andreas Ulrich war der tonangebende Schwinger in Arth. Nach vier Siegen in Serie musste er einzig im fünften Durchgang dem Obwaldner Benji von Ah einen Gestellten zugestehen. Von den elf angetretenen Eidgenossen musste einzig der Nidwaldner Marcel Mathis, Büren, den Heimweg ohne Kranz antreten. Von den total 39 abgegebenen Kränzen sicherten sich die Athleten aus dem Luzerner Verband fünf Exemplare.

Zwei Wolhuser Kränze

In glänzender Wettkampflaune präsentierten sich Pirmin Egli und Roger Imboden vom Schwingklub Wolhusen. Der 28-jährige Pirmin Egli vom Steinhuserberg brachte sein Tagespensum mit vier Siegen, einem Remis und einer Niederlage hinter sich. Dies trug ihm den fünften Kranzrang ein. Dank guter Vorarbeit reichte ihm im letzten Duell gegen den Eidgenossen Mike Müllestein ein Remis. Für Egli war es der siebte Kranz. Eine souveräne Vorstellung zeigte ebenfalls der 30-jährige Geiser Roger Imboden. Drei Maximalnoten, ein Remis und zwei Niederlagen reichten für den sechsten Kranzrang. Imboden durfte zum zwölften Mal vor die Kranzjungfer treten.