Wolhuser Nachwuchsschwinget 2018

Geschrieben von Erwin Schwarzentruber

Samstag, 21. April 2018

Überraschungssieg durch David Stadelmann

Während der Entlebucher Marc Lustenberger in der ältesten Kategorie seiner Favoritenrolle gerecht wurde, feierte der Wolhuser David Stadelmann bei den Jüngsten einen Überraschungssieg.

Mit dem 17. Wolhuser Nachwuchsschwinget auf dem Sportplatz des Schulhauses Ämsere in Wolhusen wurde ebenfalls die Saison der Luzerner Jungschwinger eröffnet. Bei herrlichem Frühlingswetter und warmen Temperaturen, liessen sich 279 Jungtalente aus der ganzen Innerschweiz sowie den Gastklubs Unterlandquart und Zäziwil in die Schwingerliste einschreiben. Rund 600 Zuschauer konnten mitverfolgen, wie in vier Altersklassen eifrig um Sieg und Zweig geschwungen wurde. Dabei präsentierten sich die Luzerner bereits in guter Verfassung. Sie stellten nicht nur alle vier Kategoriensieger, sondern auch alle acht Schlussgangteilnehmer.

Überraschungssieger Stadelmann

In der jüngsten Kategorie 2009/10 deutete eigentlich alles auf einen Sieg des Obwaldners Vivian Ettlin hin. Er buchte als einziger fünf gewonnene Gänge und im Schlussgang hätte ihm dank einem Punkt Vorsprung eine Punkteteilung zum Kategoriensieg gereicht. Doch er hatte die Rechnung ohne den Romooser David Stadelmann gemacht. Vor heimischem Publikum wuchs der Naturbursche im Schlussgang über sich hinaus. Nach rund zwei Minuten konterte er einen Kurzangriff von Ettlin mit Hüfter zum Siegesresultat. Die Überraschung war perfekt.

Favoritensieg durch Lustenberger

Bei den Ältesten wurde Marc Lustenberger aus Hasle seiner Favoritenrolle gerecht. Mit sechs gewonnenen Gängen feierte er einen überlegenen Kategoriensieg. Im Schlussgang besiegte er seinen Klubkameraden Yvan Duss, ebenfalls aus Hasle, bereits nach 31 Sekunden mit einem Kurz. Während Duss durch die Schlussgangniederlage auf den vierten Schlussrang abrutschte, sicherte sich Leon Riebli aus Schüpfheim mit fünf Siegen und einem Gestellten den Ehrenplatz. In der Kategorie 2007/08 stand mit Jonas Portmann 1 aus Wiggen ein weiterer Entlebucher in der Endausmarchung. Doch er musste sich dem Rothenburger Luc Bissig nach sechs Minuten am Boden mit Münger Spezial geschlagen geben.