39. Herbstschwinget Schachen

Geschrieben von Erwin Schwarzentruber

Urs Doppmann beendete 30-jährige Durststrecke

Der Herbstschwinget in Schachen endete mit einer Überraschung. Nicht einer der zahlreichen Entlebucher Favoriten, sondern der 23-jährige Urs Doppmann aus Romoos vom organisierenden Schwingklub Wolhusen triumphierte. Damit schwang erstmals seit 30 Jahren wieder ein einheimischer Schwinger beim Saisonabschluss der Luzerner oben aus.

Der 23-jährige Romooser Urs Doppmann wuchs am 39. Herbstschwinget in Schachen über sich hinaus. Im Schlussgang besiegte er den Entlebucher Marco Fankhauser bereits nach zehn Sekunden mit Kurz. Der grossgewachsene Liftmonteur beendete damit eine 30-jährige Durststrecke des Schwingklub Wolhusen, welcher seither keinen Festsieger mehr zu stellen vermochte. Letztmals triumphierte der Werthensteiner Markus Stöckli im Jahr 1988 beim Saisonabschluss der Luzerner. Für Doppmann bedeutete dies nach den Erfolgen am Nichtkranzer-Schwinget in Gudo 2016 und am Seetaler-Schwinget 2017 in Hochdorf bereits den dritten Festsieg.

Mit Remis gestartet

Der vierfache Kranzschwinger Doppmann startete mit einem Gestellten gegen Joel Ambühl in den Wettkampf. Im zweiten Gang reihte er Lukas Ottiger unter die Verlierer, ehe er eine Serie mit Maximalnoten startete. Mit Kurz/Kreuzgriff bodigte er Fabian Scherrer, gegen Reto Fankhauser und Bruno Fink kam er mit seiner Spezialwaffe Kurz zum Erfolg. Mit einem Viertelpunkt Rückstand auf Marco Fankhauser qualifizierte sich Doppmann schliesslich für die Endausmarchung.